Börsenaufsicht stellt Untersuchung ein
Coca-Cola kommt mit blauem Auge davon

Coca-Cola hat einen Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC beigelegt. Um eine Geldbuße kommt der Getränkekonzern herum, musste sich aber verpflichten, die SEC-Vorschriften künftig einzuhalten.

HB WASHINGTON. Die SEC erklärte am Montag, Coca-Cola habe die Bilanzierungsstandards nicht verletzt. Der Konzern habe aber den Investoren nicht genügend Informationen zur Verfügung gestellt. Die Anleger hätten daher nicht beurteilen können, wie das Unternehmen seine Ziele erreichen wolle.

Die SEC hatte das Geschäftsgebaren des Herstellers in Japan in den Jahren 1997 bis 1999 untersucht. Nach Ansicht der Börsenaufsicht drängte Coca-Cola seine Abfüller dazu, mehr Konzentrat abzunehmen als benötigt. Die Abfüller seien darauf eingegangen, weil sie ihre Beziehungen zu dem Getränkegianten nicht gefährden wollten und außerdem günstige Kreditbedingungen eingeräumt bekamen. Das Unternehmen habe auf diese Weise seine Absatzzahlen aufgebläht.

Coca-Cola-CEO Neville Isdell begrüßte die Entscheidung der SEC und verwies darauf, das auch das US-Justizministerium seine Untersuchungen in dem Fall eingestellt habe. Die Beschuldigungen kommentiere das Unternehmen nicht.

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