Börsengang wird weniger wahrscheinlich
Zukunft von Grohe bleibt offen

Die Entscheidung über die künftige Eigentümerstruktur des Badarmaturen-Herstellers Grohe wird erst Ende Juni fallen. Die für den 5. Mai vorgesehene Bilanzpressekonferenz wird daher auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, teilte Grohe am Donnerstag mit. c

HB DÜSSELDORF. Ein Firmensprecher erklärte, bis Ende Juni werde der Eigentümer Grohes, die Investorengruppe BC Partners, über einen Börsengang oder Verkauf des Unternehmens entscheiden. In der vergangenen Woche hatte es noch aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen geheißen, die Entscheidung über einen exklusiven Bieter für Grohe werde möglicherweise noch in jener Woche fallen.

BC Partners habe Angebote von den Beteiligungsgesellschaften Bain Capital und CVC sowie von Texas Pacific mit einer Beteiligungstochter von Credit Suisse erhalten und werde sich diese Woche entscheiden und einen einzigen Bieter auswählen, hieß es am vergangenen Donnerstag. Der Plan sehe weiter vor, bis Mai eine Vereinbarung verkünden zu können.

Das Interesse der Beteiligungsgesellschaften lasse darauf schließen, dass ein Börsengang Grohes weniger wahrscheinlich werde, hatte es aus den Kreisen geheißen. Grohe soll die Deutsche Bank um Hilfe bei einem möglichen Gang an die Börse gebeten haben. BC Partners hatte im vergangenen Jahr Merrill Lynch damit beauftragt, die Möglichkeit eines Verkaufs oder Börsengangs von Grohe zu untersuchen. BC Partners hatte die damals im MDax gelistete Gesellschaft Ende 1999 im Zuge eines Management-Buyouts übernommen und im Jahr danach von der Börse genommen.

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