Boss-Chef im Interview
Hugo Boss will außerhalb Europas wachsen

Der Modekonzern Hugo Boss strebt künftig ein Wachstum außerhalb Europas an, so Hugo-Boss-Chef Claus-Dietrich Lahrs in einem Interview. Den Mehrheitseigner Permira verteidigt er gegen Vorwürfe. in der Wirtschaftskrise sieht er eine Chance für den Konzern.

HB METZINGEN/HAMBURG/FRANKFURT. Durch die Wirtschaftskrise sehe Lahrs große Chancen für Hugo Boss: "Schwächere verschwinden oder müssen unter das Dach eines Konzerns schlüpfen", sagt er dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ laut Vorabmeldung.

Boss war im vergangenen Jahr vom Finanzinvestor Permira mehrheitlich übernommen worden. Im Streit mit dem neuen Hauptaktionär hatten danach Vorstandschef Bruno Sälzer, Produktionsvorstand Werner Lackas und später auch Finanzvorstand Joachim Reinhardt das Unternehmen verlassen. Permira setzte in diesem Jahr eine Sonderdividende von rund 350 Mio. Euro durch, für die Hugo Boss Schulden aufnehmen musste.

Der neue Boss-Chef Lahrs verteidigte den Finanzinvestor Permira gegen Vorwürfe, er nehme Boss aus: "Ich sehe uns bei den Investitionen im Wachstum nicht behindert." Permira sei ein langfristiger Investor, mit dem nachhaltiges Wachstum vereinbart sei. In das operative Geschäft mische sich Permira nicht ein.

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