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Alcan kehrt in Gewinnzone zurück

Dank Kosteneinsparungen, höheren Preisen sowie einer stärkeren Nachfrage hat der kanadische Aluminiumhersteller Alcan hat im zweiten Quartal unter anderem wieder schwarze Zahlen geschrieben.

HB MONTREAL. Der Umsatz wurde durch den Kauf des französischen Aluminium- Anbieters Pechiney kräftig gesteigert. Alcan rechnet mit einer Fortsetzung der angespannten Versorgungslage im globalen Aluminiummarkt.

Die Gesellschaft hat ihren Umsatz im April-Juni-Abschnitt 2004 auf 6,3 Mrd. $ erhöht nach 3,5 Mrd. Dollar im entsprechenden Vorjahresabschnitt. 2,5 Mrd. Dollar des Mehrumsatzes entfielen auf Firmenkäufe, vor allem auf Pechiney. Alcan verdiente im zweiten Quartal 330 Mill. Dollar oder 89 Cent je Aktie nach roten Zahlen von 93 Mill. Dollar oder 29 Cent je Aktie im entsprechenden Vorjahresabschnitt.

Der Alcan-Halbjahresumsatz legte vor allem wegen der Pechiney- Akquisition massiv auf 12,3 (Vorjahresvergleichszeit: 6,8) Mrd. Dollar zu. Der zweitgrößte Aluminiumanbieter der Welt verdiente 434 Mill. Dollar oder 1,18 Dollar je Aktie gegenüber einem Verlust von 122 Mill. Dollar oder 38 Cent je Aktie in den ersten sechs Monaten 2003.

Der durchschnittliche Aluminiumpreis erhöhte sich in London im zweiten Quartal um 20 Dollar auf 1686 Dollar je Tonne. Alcan prognostizierte für 2004 einen Anstieg der weltweiten Aluminiumnachfrage um 8,3 %, während das Angebot nur um 5,5 % zulegen werde.

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