Bürgschaft
Opel-Betriebsräte pochen auf Zusagen

Gelder, die der Staat Opel als Bürgschaft zusagt, dürften nicht aus dem Opel-Verbund - womöglich in Richtung der Muttergesellschaft GM - abfließen, sondern müssten an konkrete Zusagen für Werke, Stellen und Investitionen geknüpft werden, fordern die Betriebsräte des Autobauers.

HB RÜSSELSHEIM. "Die Politik muss sicherstellen, dass die Gelder nicht aus dem Opel-Verbund abfließen können", sagte der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz am Samstag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Frankfurt. Dies forderten auch die Betriebsräte der vier deutschen Werke in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern nach einer gemeinsamen Sitzung. Es gebe Befürchtungen, dass der notleidende Mutterkonzern General Motors (GM) von möglicher staatlicher Hilfe profitieren wolle. Opel hatte Bund und Bundesländer um eine Bürgschaft in Höhe von angeblich einer Milliarde Euro ersucht. Das Unternehmen beschäftigt knapp 25 700 Mitarbeiter.

Die Betriebsratsvorsitzenden verlangten nach einer gemeinsamen Sitzung am Samstag in einer Erklärung: "Um die Zukunftsinvestitionen...

 
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