Bundesregierung
Soldaten als Exportförderer

PremiumStreitkräfte stellen ihr Gerät Interessenten testweise zur Verfügung. Der Kooperationswille geht noch weiter: Die Marine bildet Kollegen aus Algerien aus.

Eine Kungelei zwischen Politik und Industrie lehnt Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ab. Treffen mit Vertretern der Rüstungsbranche bleibt sie daher fern. Es soll klar sein, wer Koch und wer Kellner in der Beziehung zwischen Kunden (Bund) und Lieferant (Industrie) ist.

Manchmal aber muss der Koch dem Servicepersonal helfen. Dann nämlich, wenn es um den Export von deutschen Waffensystemen geht. Als kürzlich die Bundeswehr den neuen Schützenpanzer Puma erhielt, da waren bereits Betriebsstunden für die Armeen anderer Länder reserviert.

Das Interesse an dem Fahrzeug sei groß, sagt ein Rüstungsmanager. Entsprechend dankbar seien die Hersteller des Puma, Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und...

 
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