Bundesunternehmen sollen künftig Vorstandsbezüge individuell ausweisen
Köhler tritt für mehr Transparenz bei Managergehältern ein

Die Kontroverse um Managergehälter in Deutschland dauert an. Bundespräsident Horst Köhler forderte die großen Aktiengesellschaften am Wochenende auf, die Bezüge ihrer Vorstände nach US-Vorbild zu veröffentlichen.

HB DÜSSELDORF. Der Vorstandschef des Chemie- und Pharma-Konzerns Altana, Nikolaus Schweickart, kritisierte die mangelnde Bereitschaft vieler Unternehmen zu mehr Transparenz. Dagegen sprach sich der Betriebsratschef von Daimler-Chrysler, Erich Klemm, gegen die Offenlegung individueller Gehälter aus. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) will durchsetzen, dass alle wichtigen Unternehmen mit Bundesbeteiligung künftig die freiwilligen Transparenzregeln der Wirtschaft befolgen werden.

Bundespräsident Köhler sagte, mit der Veröffentlichung individueller Vorstandsgehälter passten sich deutsche Unternehmen internationalen Standards und Regeln an. Er empfahl den 30 Dax-Unternehmen, damit zu beginnen. Natürlich werde es immer Ungleichheiten in den Einkommen geben. „Aber von Vorbildern erwarte ich, dass sie Maß und Mitte kennen“,...

 
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