Cassidian
Wie EADS die Rüstung umbauen will

Nach der gescheiterten Fusion mit BAE bleibt die Rüstungssparte Cassidian das Sorgenkind von EADS. Der Konzern sucht eine neue Strategie, um das Geschäft mit den Waffen neu auszurichten

MünchenDie Geschäfte von EADS laufen eigentlich glänzend. Doch Konzernchef Tom Enders hat in seinem Unternehmen dennoch einige Baustellen abzuarbeiten. Vor allem das Rüstungsgeschäft, gebündelt in der Sparte mit dem Kunstnamen Cassidian, macht den Managern zu schaffen. Dabei leidet das Geschäft mit Kampfflugzeugen, Drohnen und Raketen unter einer besonders kniffeligen Ausgangslage. Vor allem verdirbt dem Unternehmen die Sparpolitik in Europa die Laune. 200 Millionen muss die Sparte einsparen, 850 Stellen werden abgebaut.

Kürzungen in den Wehretats, auch im deutschen Haushalt, lassen die Auftragsbücher dünner werden. Projekte werden gestreckt, verschoben oder ganz gestrichen. Bestellungen werden reduziert. Zugleich aber muss sich der...

 
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