Chemikalienhändler
Brenntag will in den Dax

Innerhalb von fünf Jahren will Brenntag zu einem Dax-Unternehmen werden. Bis dahin müssen die Gewinne und Aktienumsätze noch weiter wachsen. Durch Zukäufe wurde das Unternehmen zum weltweit größten Chemikalienhändler.
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FrankfurtDer Chemikalienhändler Brenntag hat sich in den nächsten fünf Jahren den Aufstieg in den wichtigsten deutschen Börsenindex Dax zum Ziel gesetzt. „Ich möchte, dass Brenntag innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Dax-Unternehmen ist“, sagte Vorstandschef Steven Holland der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagausgabe).

Brenntag ist seit März 2010 an der Börse notiert, die Aktie ist momentan im Nebenwerteindex MDax gelistet. Allerdings gibt es bis zu einem Aufstieg in die Börsenspitzenliga noch viel zu tun. „Wir müssen den Unternehmenswert weiter steigern. Zudem sind unsere täglichen Umsätze mit Brenntag-Aktien noch zu gering“, sagte Holland. Brenntag ist zu rund 86 Prozent im Streubesitz. 13,7 Prozent hält der Finanzinvestor BC Partners.

Der im Mülheim an der Ruhr ansässige Konzern ist der weltgrößte Chemikalienhändler. Das Unternehmen mit seinen inzwischen rund 13.000 Beschäftigten handelt mit Industrie- und Spezialchemikalien und hat dabei teils Aufgaben übernommen, die die großen Chemiekonzerne ausgelagert haben.

In den vergangenen Jahren ist Brenntag stark auch durch Zukäufe gewachsen. „Wir investieren jährlich 150 bis 200 Millionen Euro in Akquisitionen“, sagte Holland. Als Region nannte er die Wachstumsmärkte Asiens. Dort hat der Konzern noch Nachholbedarf. In Europa und in Lateinamerika ist die Brennstoff-, Chemikalien- und Transport AG (Brenntag) Markführer, in Nordamerika lag Brenntag im vergangenen Herbst noch an dritter Stelle.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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