Chinas Wachstum wird Rohstoffpreise weiter erhöhen
Siemens will Geschäftsvolumen in China verdoppeln

Der Siemens-Konzern ist mit der Profitablität in China zufrieden. In Zukunft will das Unternehmen seine Aktivitäten im Reich der Mitte auf eine breitere Basis stellen und das Geschäftsvolumen verdoppeln.

HB BERLIN. Von Pierer sagte am Rande eines deutsch-chinesischen Wirtschaftskongress am Mittwoch in Berlin, die Rendite des Konzerns auf das eingesetzte Kapital liege im China-Geschäft „durchaus vergleichbar“ mit den Zahlen in Europa oder den USA. „Ich habe mich über die Profitabilität des Geschäfts in China nicht zu beschweren“, sagte von Pierer. Das gelte auch für die jüngere Vergangenheit. Damit setzte er sich von Klagen aus Teilen der deutschen Wirtschaft über mangelnde Erträge im China-Geschäft deutlich ab.

Für das von Siemens und Thyssen-Krupp gebaute Magnetbahn-System Transrapid sehe er über schon betriebene Strecken in Schanghai hinaus in China durchaus eine Zukunft. Er sei zuversichtlich, dass China im nächsten Jahr über eine Verlängerung der Verbindung in Schanghai um eine Strecke von rund 200 Kilometern entscheide und er sehe dabei Chancen für den Transrapid. Der Transrapid sei „ein Riesenerfolg“. Auch über die wirtschaftlichen Seite des Transrapid könne er sich nicht beklagen.

Generell wolle Siemens sein China-Geschäftsvolumen von derzeit rund vier Milliarden Euro in den nächsten Jahren verdoppeln. „Wir wollen ganz deutlich wachsen“, nannte von Pierer die Zielsetzung von Siemens in China. Der Konzern werde in großem Umfange in dem Land investieren und das Spektrum seiner Aktivitäten noch verbreitern, etwa im Bereich Medizintechnik. „Wir werden unsere Aktivitäten in China erheblich verstärken“, erklärte der Siemens-Chef. Es gehe um eine weitere Diversifizierung in dem Land, neue Gemeinschaftsfirmen, aber auch um die Erhöhung der Siemens-Anteile an bestehenden Joint-Ventures.

Der Ausbau des China-Geschäfts werde auch zu einer Erhöhung des lokalen Wertschöpfungsanteils führen, also zu Produktionsstätten. Dies beeinträchtige nicht zwangsläufig Arbeitsplätze in Deutschland, sondern sichere diese eher im Rahmen eines angemessenen weltweiten Mix ab.

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