Dänischer Windrad-Bauer
Vestas kommt nicht aus den roten Zahlen

Der dänische Windradbauer Vestas hat 2012 ein hartes Sparprogramm, steckt trotz Fortschritten aber weiter in den roten Zahlen. Die Auftragsbücher sind jedoch gut gefüllt.
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RandersDer dänische Windkraftanlagenhersteller Vestas steckt trotz Fortschritten im operativen Geschäft weiter in den roten Zahlen. Unter dem Strich stand im dritten Quartal wegen neuerlicher Abschreibungen ein Minus von 87 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Randers mitteilte. Das war zwar nur noch rund die Hälfte des Fehlbetrags aus dem Vorjahreszeitraum, aber weit mehr als von Analysten erwartet.

Operativ schafften es die Dänen aber in die Gewinnzone. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei drei Millionen Euro nach einem Verlust von 140 Millionen vor einem Jahr, bereinigt um Sondereffekte lag das EBIT nun sogar bei 67 Millionen Euro. Der Umsatz sank um 27 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro. Ein Lichtblick ist der Auftragseingang. Dieser vervierfachte sich fast auf 1,5 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr hoben die Dänen den EBIT-Ausblick vor Sonderposten an, die Umsatzprognose von 5,5 Milliarden Euro bestätigten sie.

Vestas hatte 2012 ein hartes Sparprogramm gestartet. Bis zum Jahresende soll die Mitarbeiterzahl auf 16.000 (2012: 21.033) oder darunter sinken. Der langjährige Marktführer bekam den hohen Konkurrenzdruck und den Preisverfall besonders zu spüren.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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