Daimler-Chrysler
Smart steht vor dem Sprung in die USA

Der Autokonzern Daimler-Chrysler steht kurz davor, grünes Licht für die Markteinführung seines Kleinwagens Smart in den USA zu geben.

HB STUTTGART. „Ich gehe davon aus, dass wir ein endgültiges Votum im Juni treffen werden“, sagte Mercedes-Vertriebschef Klaus Maier dem Handelsblatt am Rande der Eröffnung des neuen Mercedes-Museums in Stuttgart. Noch seien die Gespräche mit den Händlern aber nicht abgeschlossen.

Daimler-Boss Dieter Zetsche hatte bereits im Februar im Interview mit dem Handelsblatt angedeutet, dass die defizitäre Kleinwagenmarke mit der nächsten Generation des Zweisitzers wahrscheinlich den Start jenseits des Atlantiks wagen werde. Eine erfolgreiche Expansion in den USA könnte die Sanierungschancen von Smart verbessern. Smart soll nach den Plänen von Daimler erstmals im kommenden Jahr Gewinne abwerfen. Im April hatte Zetsche den Smart-Viersitzer aus dem Programm gestrichen und die Marke damit auf den Zweisitzer reduziert.

Die mit schwachen Absatzzahlen kämpfende Daimler-Tochter hatte ursprünglich bereits bis Ende 2005 entscheiden wollen, ob das für 2007 geplante Nachfolgemodell des zweisitzigen Kleinstwagens auch auf dem weltgrößten Fahrzeugmarkt verkauft werden soll. Nach Untersuchungen von Smart könnten die USA einen zusätzlichen Smart-Absatz von rund 20 000 Fahrzeugen pro Jahr bedeuten. Bisher schrieb Smart seit dem Start der Marke 1998 nur Verluste.

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