Daimler-Chrysler
Zetsche ist der Berater überdrüssig

Schlechte Zeiten für McKinsey und Co.: Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche will den Einfluss von Unternehmensberatern auf sein Unternehmen deutlich reduzieren und damit die Kosten senken. Aus dem gleichen Grund will der Konzernführer die Produktionsabläufe revolutionieren.

HB DETROIT. Zetsche sagte der „Wirtschaftswoche“ auf der Detroit Motor Show, beim Einsatz von Unternehmensberatern wolle er künftig "eher restriktiv als offensiv" vorgehen. „Wenn Sie meinen bisherigen Werdegang verfolgt haben, dann werden Sie feststellen, dass ich weder bei Freightliner noch bei Chrysler in irgendeiner Form Berater involviert habe. Die eigentliche Entwicklung eines Unternehmens ist für mich die originäre Aufgabe des Managements.“ Für einige Berater könnten damit schwerere Zeiten anbrechen, da die Honorare für sie laut Zetsche einen „erheblichen Teil“ der Ausgaben ausmachen.

Außerdem will Zetsche die Produktionsabläufe bei Daimler-Chrysler so ändern lassen, dass verschiedene Modellvarianten und -generationen künftig auf einer...

 
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