Dieselgate
VW-Management wusste viel früher Bescheid

PremiumDer Abgasskandal ist für die VW-Führung weniger überraschend gekommen als bislang angenommen. Schon Mitte August räumte der Konzern gegenüber den US-Behörden Tricksereien ein. Der Aufsichtsrat wurde im Unklaren gelassen.

FrankfurtBereits am 19. August dieses Jahres – und damit mehrere Wochen früher als bisher vermutet – hätten Vertreter des Unternehmens bei einem Treffen mit der kalifornischen Umweltbehörde Carb teilweise zugegeben, dass es bei Dieselmotoren des Konzerns eine Einrichtung zur Beeinflussung der Abgaswerte gebe. Das geht aus einem als „streng vertraulich“ eingestuften Aktenvermerk der niedersächsischen Staatskanzlei hervor.

Ein Mitarbeiter von Ministerpräsident Stephan Weil hatte von VW diese Information erhalten, als er Details über die Gespräche zwischen dem Autobauer und den US-Behörden verlangt hatte. Der SPD-Politiker hatte als Aufsichtsrat des Autokonzerns wiederholt bemängelt, dass er von VW nicht ausreichend über die Dieselaffäre informiert...

 
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