Digitale Medizin
Wenn die App an die Tablette erinnert

PremiumImmer häufiger bieten Hersteller von Medikamenten den Patienten eigene Smartphone-Programme an, die bei der Therapie unterstützen sollen. Auch wenn die bisher kaum jemand nutzt: Ärzte setzen große Hoffnungen in die Apps.

Frankfurt, New YorkSie warnen vor Pollenflug, dokumentieren die Blutzuckerwerte oder zeichnen die Stimmungsschwankungen der letzten Woche auf – auch Pharmafirmen bieten immer mehr Apps für Patienten an. Laut einer Studie des Berliner Marktforschers Research2Guidance hat sich die Zahl der kleinen Programme für das Smartphone, die von den zwölf global führenden Pharmakonzernen über die App-Stores offeriert werden, innerhalb von drei Jahren auf 1 081 Angebote mehr als verdoppelt.

„Apps sind einer der Bereiche, die bei uns im Unternehmen am schnellsten wachsen“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Bristol-Myers Squibb (BMS), Giovanni Caforio, jüngst in New York. Manchmal ginge es nur darum, die Patienten...

 
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