Digitalisierung des Handelsgeschäfts
Thyssen-Krupp nimmt sich Amazon zum Vorbild

PremiumDer Handel mit Stahl-, Aluminium- oder Kunststoffteilen ist schwierig, die Kunden verlangen prompte Lieferung und niedrige Preise. Nun digitalisiert Thyssen-Krupp das Geschäft. So sollen die dünnen Margen besser werden.

EssenDer Handel mit Stahl-, Aluminium- oder Kunststoffteilen für die Industrie ist ein schwieriges Geschäft: Die Kunden aus der Autobranche oder dem Maschinenbau verlangen prompte Lieferung, aber auch günstige Preise. Das Angebot ist riesig, die Bestellmengen schwanken stark. Sie können einige Kilo, aber auch ein paar Hundert Tonnen umfassen.

Und die Margen? Die spiegeln diese Komplexität bei weitem nicht wider. Das spürt auch Materials Services, die Handels- und Dienstleistungssparte von Thyssen-Krupp und weltweit einer der großen Distributoren. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte der Essener Stahl- und Technologiekonzern in diesem Bereich bei einem Umsatz von knapp zwölf Milliarden Euro einen bereinigten Gewinn...

 
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