Diskriminierung
Bayer-Mitarbeiterinnen verlangen Millionenentschädigung

Zwei US-Mitarbeiterinnen werfen dem deutschen Pharmakonzern Bayer vor, sie bei Bezahlung und Beförderung klar diskriminiert zu haben. Nun verlangen sie eine Entschädigung in Millionenhöhe.
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New YorkIn den USA gehen zwei weitere Mitarbeiterinnen wegen angeblicher Diskriminierung gegen Deutschlands größten Pharmakonzern Bayer vor. Damit steige die Anzahl ehemaliger und derzeitiger Beschäftigter, die Bayer verklagen, auf acht, teilte die Anwaltskanzlei der Frauen am Mittwochabend mit. Die Klägerinnen werfen dem Pharma- und Chemieunternehmen in einer Sammelklage unter anderem vor, sie bei der Bezahlung und Beförderungen benachteiligt zu haben und fordern 100 Millionen Dollar Schadenersatz. Die Klage wurde am Bundesgericht von New Jersey eingereicht. Bayer wies die Anschuldigungen zurück und kündigte an, sich mit allen Mitteln gegen die Vorwürfe zu wehren.

Die Anwaltskanzlei Sanford Wittels & Heisler, die die Frauen vertritt, erklärte, die Klage gegen Bayer sei ähnlich wie ein Verfahren gegen Novartis. Dieses hatte der Schweizer Pharmariese vor knapp einem Jahr mit der Zahlung von 175 Millionen Dollar beigelegt. Auch damals organisierte Sanford Wittels & Heisler die Klage. Eine Frau im Bayer-Fall erklärte, ihr Vorgesetzter habe sie "schwierig" genannt und auf Fragen bei der Arbeit geantwortet: "Bist du dumm?" Eine andere Mitarbeiterin berichtete, ihr Chef habe wiederholt anstößige Bemerkungen gemacht, etwa "Vielen Dank, dass Sie heute diese Bluse angezogen haben."

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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