Dollar-Schwäche bringt Umsatzwachstum
Johnson & Johnson steigert Quartalsgewinn

Der US-Medizintechnik- und Arzneimittelhersteller Johnson & Johnson im abgelaufenen Quartal einen Cent je Aktie mehr verdient als von den Analysten erwartet.

HB NEW YORK. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, lag der Gewinn bei 69 Cent je Aktie – gegenüber 57 Cent im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt ein Ergebnis von 68 Cent je Aktie vorausgesagt. Der schwache Dollar verhalf dem Unternehmen zudem zu einem deutlicheren Umsatzwachstum. Dieser legte den Angaben zufolge um mehr als 15 Prozent auf 10,5 Mrd. $ zu. Währungsbereinigt hätte Umsatz nur um rund zwölf Prozent zugelegt.

Der weltweite Pharmaumsatz stieg im dritten Quartal um 13 Prozent auf 4,8 Mrd. $ von 4,28 Mrd. $ im Vorjahr. Das Arthritismedikament „Remicade“, das Schmerzmittel „Duragesic“ und das Psychopharmacum „Risperdal“, nannte Johnson & Johnson als Hauptumsatzträger. Die Medikamente gegen Blutarmut „Procrit“ und „Eprex“ hätten unter wachsendem Wettbewerbsdruck gelitten, teilte der Konzern mit. Das Segment medizinische Geräte erwirtschaftete in der Berichtsperiode einen Umsatz von 3,78 Mrd. $, ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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