Dreamliner
Boeing tauscht Chefingenieur aus

Personal-Roulette bei Boeing: Der Dreamliner-Chefingenieur wird Vizepräsident der Produktentwicklung, ersetzen soll ihn der bisherige 777-Chefingenieur. Von einer Strafversetzung will der Konzern nichts wissen.
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WashingtonNach der Pannenserie beim Dreamliner tauscht Boeing den Chefingenieur des Prestigefliegers aus. Mike Sinnett wechselt auf den Posten des Vizepräsidenten für die Produktentwicklung, wie der US-Flugzeugbauer am Freitag in einer Mitteilung an die Beschäftigten bekanntgab.

Die Zuständigkeit für den 787 Dreamliner übernimmt Bob Whittington, bislang Chefingenieur für das Modell 777. Die Umbesetzung ist Teil einer größeren Personalrochade, die insgesamt fünf Spitzenkräfte der Sparte Verkehrsflugzeuge betrifft. Ziel sei es, die Kompetenzen der Manager zu erweitern. Ein Konzernsprecher ergänzte, es handele sich nicht um eine Strafversetzung.

Der Dreamliner musste wegen Batterieproblemen monatelang am Boden bleiben. Weil sich Lithium-Ionen-Akkus in mehreren Fällen überhitzten und es in zwei Maschinen zu einem Brand kam, hatten die Behörden die Starterlaubnis für die weltweit ausgelieferten 50 Flugzeuge Anfang des Jahres entzogen. Erst seit Mai kann der Airbus -Rivale sein neues Langstreckenflugzeug wieder ausliefern. Seither kam es allerdings zu neuen Zwischenfällen, bei denen die vom US-Industriekonzern Honeywell gelieferten Peilsender betroffen waren. Zudem gab es in einer Maschine Probleme mit der Kerosinpumpe.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Dreamliner: Boeing tauscht Chefingenieur aus"

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  • Wenn Manager auf Befehl von oben den Horizont erweitern sollen kann es sich doch um keine Strafversetzung handeln. Niemals. Wie kann man nur auf solch eine Idee kommen?

    Vielleicht nimmt er ja die beliebte Kerosinpumpe mit und hat schon die erste Innovation im alten Flieger.

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