Düngemittel- und Salzhersteller
K+S spürt Finanzkrise an sinkender Nachfrage

Der unlängst in den Dax aufgestiegene Düngemittel- und Salzhersteller K+S bekommt nach den Worten seines Chefs die Folgen der Finanzmarktkrise zu spüren.

HB FRANKFURT. "Natürlich greift die Krise auch auf unsere Kunden in der Agrarwirtschaft über", sagte Norbert Steiner dem Magazin "Euro am Sonntag" laut einem Vorabbericht vom Freitag.

"Die Nachfrage hat in den vergangenen Wochen nachgelassen. Das spüren wir." Die Landwirte träten bei der Aussaat in Vorleistung, viele von ihnen müssten sich dafür Kredite besorgen. "Doch wenn die Banken bei der Kreditvergabe nun zurückhaltender sind, dann kneift es."

Steiner rechnet dennoch mit einem guten Geschäftsjahr. "Wir haben aus heutiger Sicht ein tolles Jahr. Umsatz und operatives Ergebnis werden die Vorjahreswerte signifikant übertreffen", fügte der Manager an.

Zuletzt ging K+S für 2008 von einem operativen Ergebnis von 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro aus bei einem Umsatz von 5,3 bis 5,5 Milliarden Euro. Der Kasseler Konzern legt am 12. November Quartalszahlen vor.

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