Ein Machtmensch setzt sich durch
Schrempp bleibt nicht ohne Blessuren

Gleich zu Beginn der mit großer Spannung erwarteten Aufsichtsratssitzung setzte Hilmar Kopper ein Zeichen und ließ eine demonstrative Vertrauenerklärung für seinen Freund Schrempp veröffentlichen. Der völlig überraschende Rückzug bei der japanischen Beteiligung Mitsubishi Motors hatte in der vergangenen Woche im Konzern für ein Erdbeben gesorgt und Schrempp ins Wanken gebracht.

HB NEW YORK/STUTTGART. Die Spekulationen in den Folgetagen nahmen immer mehr zu, andererseits blieben Schrempp-Vertraute im Unternehmen standhaft: Schrempp werde nicht gehen. Und dass nicht nur, weil sein Vertrag gerade um weitere drei Jahre verlängert worden war. Der Daimler-Chrysler-Chef hat schließlich seinem Ruf als Machtmensch alle Ehre gemacht.

Damit wäre eigentlich die Luft aus der Aufsichtsratssitzung in der City von New York heraus gewesen, die im übrigen schon seit vielen Wochen dort angesetzt war. Doch dann sorgten die 20 Konzern- Kontrolleure für einen Paukenschlag: Wolfgang Bernhard, der am kommenden Montag seinen Job als Chef der Mercedes Car Group antreten sollte,...

 
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