Einigung bei Medikament Lipitor
Pfizer beendet Patentstreit mit Apotex

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat einen Patentstreit um Billigkopien seines weltweit umsatzstärksten Medikamentes Lipitor beigelegt. Pfizer hatte verhindern wollen, dass der kanadische Generikahersteller Apotex ein Nachahmermittel für den Cholesterinsenker auf den Markt bringt. Für die Unternehmen geht es um viel.

HB BANGALORE. „Im Juli 2008 haben wir mit Apotex eine Vereinbarung zur Beendigung des Rechtsstreits erzielt, die an bestimmte Bedingungen gebunden ist“, teilte Pfizer der US-Börsenaufsicht SEC mit.

Einzelheiten nannte der Pharmariese zunächst nicht. Pfizer wollte mit dem Verfahren verhindern, dass Apotex das Nachahmermittel für den Cholesterinsenker vor Ende des bis Juli 2010 laufenden Patentschutzes auf den Markt bringt.

Erst im Juni hatte sich Pfizer mit dem indischen Generikahersteller Ranbaxy darauf verständigt, dass dieser eine Nachahmer-Version des Cholesterinsenkers erst ab dem 30. November 2011 in den USA verkaufen darf. Das wäre rund fünf Monate später als bislang erwartet.

Pfizer erzielte mit Lipitor 2007 Einnahmen von 12,7 Mrd. Dollar - ein Großteil davon in den USA. Pfizer muss deshalb mit einem Gewinneinbruch rechnen, sobald die Nachahmer-Produkte in den amerikanischen Drogerien verfügbar sind. Generikafirmen streiten sich seit langem in vielen Ländern mit Pfizer vor Gericht um den Patentschutz des Präparates.

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