Elring-Klinger
Autozulieferer verbessert Rendite im Auftaktquartal

Der baden-württembergische Autozulieferer Elring-Klinger konnte Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Quartal deutlich steigern. Die Jahresprognose wurde bestätigt. Das positive Ergebnis freut die Anleger.
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FrankfurtDer Autozulieferer Elring-Klinger bekommt sein Kostenproblem in der Schweiz langsam in den Griff und hat den Gewinn im ersten Quartal deshalb gesteigert. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte von Januar bis März um ein Fünftel auf 39 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Neben dem Umsatzanstieg um elf Prozent währungsbereinigt auf 433 Millionen Euro habe dazu die bessere Lage an dem unter Kapazitätsengpässen leidenden Schweizer Standort beigetragen. Die operative Rendite kletterte um 0,7 Prozentpunkte auf 9,0 Prozent. Das Nettoergebnis lag mit 25 Millionen Euro etwas über der Prognose von Analysten.

Steigende Kosten bei der Schweizer Abschirmtechniktochter hatten im vergangenen Jahr den Gewinn der Schwaben gedrückt. Mit veralteter Ausrüstung konnten die Aufträge dort nur mit Sonderschichten abgewickelt werden. Zudem fielen hohe Frachtkosten wegen kurzer Lieferzeiten an. Elring-Klinger investierte in die Modernisierung und verlagerte einen Teil der Produktion nach Osteuropa.

Der SDax-Konzern bekräftigte seine Jahresprognose einer Ebit-Rendite von neun bis zehn Prozent. Anleger griffen zu, sodass die Aktie um mehr als zwei Prozent zulegte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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