Entscheidung Ende Juli erwartet
Rheinmetall und BAE wollen Joint Venture beenden

Die Rüstungskonzerne Rheinmetall und BAE Systems wollen der EU-Kommission zufolge ihre Zusammenarbeit bei dem deutschen Joint Venture STN Atlas beenden. Die in Düsseldorf ansässige Rheinmetall wolle die Kontrolle des Bremer Elektronikspezialisten STN Atlas ganz übernehmen.

Reuters BRÜSSEL. Die Kommission der Europäischen Union (EU) veröffentlichte die Information auf ihrer Website, auf der sie regelmäßig über Fusionen und Ausgliederungen berichtet. Die Unternehmen haben ihre Absicht bislang nicht publiziert.

Rheinmetall habe die Kommission am 23. Juni von der Absicht einer STN-Atlas-Übernahme informiert, heißt es auf der Internetseite. Die Kommission werde bis zum 25. Juli darüber entscheiden, ob sie die Übernahme zulasse oder eine Prüfung anordne. Letzteres geschieht nur in einer kleinen Minderheit von Fällen.

Der Chef des britischen Konzerns BAE Systems, Mike Turner, hatte im vergangenen Monat eingeräumt, die Aktionäre des Unternehmens seien besorgt über einige europäische Joint Ventures des Konzerns, darunter jenes bei STN Atlas und die Partnerschaft mit dem italienischen Rüstungskonzern Finmeccanica. „Wir konzentrieren uns in Europa auf Veränderungen, um die Ergebnisse unserer Gemeinschaftsunternehmen verbessern“, sagte Turner in Paris.

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