Ertragseinbußen bei Tochter
Hochtief-Kursschwäche spielt ACS in die Hände

Im Abwehrkampf gegen den spanischen Angreifer ACS läuft es bislang alles andere als gut für den größten deutschen Baukonzern Hochtief. Und ausgerechnet jetzt schwächt auch noch eine Gewinnwarnung der australischen Tochter Leighton die Position des Essener Unternehmens zusätzlich.

DÜSSELDORF. Die Bundesregierung will Hochtief bei der Suche nach einem neuen Ankeraktionär im Wüstenstaat Katar allenfalls indirekt unterstützen und Kontakte zu Regierungsvertretern des Emirats vermitteln. Aber sich öffentlich gegen ACS zu stellen kommt für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ebenso wenig infrage wie eine Änderung des deutschen Übernahmerechts. Mag sich SPD-Chef Sigmar Gabriel bei dieser möglichen Abwehrmaßnahme noch so stark profilieren: Ihm fehlen schlicht die notwendigen Mehrheiten, um seinen Worten Taten folgen zu lassen. Auch um die angeblich geplante Kapitalerhöhung von Hochtief ist es still geworden. Für ACS würde durch die Ausgabe neuer Aktien die angestrebte Erhöhung seiner Beteiligung von knapp...

 
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