EU-Kommission gibt grünes Licht
Siemens darf Flender übernehmen

Die EU-Kommission hat die Übernahme des weltweit führenden Industriegetriebe-Herstellers Flender durch Siemens genehmigt.

HB BRÜSSEL. Mit der Übernahme des Bocholter Getriebespezialisten kann Siemens sein Geschäft in der industriellen Antriebstechnik stärken. Die Übernahme im Wert von 1,2 Mrd. € behindere nicht die freie Konkurrenz in Europa, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel nach einer vierwöchigen Wettbewerbsprüfung mit. Es gebe ausreichend starke Hersteller wie ABB, Alstom, Schneider, Danfoss oder Emerson.

Flender mit 6700 Mitarbeitern hatte einst zur Babcock-Gruppe gehört und war dann an den Finanzinvestor Citigroup Venture Capital Equity Partners gegangen. Mit weltweit 80 Standorten und einem Umsatz von zuletzt gut einer Milliarde Euro zählt Flender zu den weltweit führenden Anbietern von mechanischer und elektrischer Antriebstechnik. Der Konzern macht ein Drittel seines Umsatzes mit Getrieben für Windkraftanlagen. Die Aktivitäten der Flender Holding GmbH sollen im Siemens-Bereich Automation and Drives (A&D) geführt werden.

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