Europäische Töchterunternehmen müssen 2005 schwarze Zahlen schreiben
GM will mehr Geld als Daimler-Chrysler sparen

Der Autokonzern General Motors will nach einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ (Montagsausgabe) bei seinen europäischen Töchtern Opel, Saab und Vauxhall mehr als 500 Millionen Euro einsparen.

HB OBERPFAFFENHOFEN/HAMBURG. Wie die „Financial Times Deutschland“ (Montagausgabe) vorab unter Berufung auf Kreise der GM-Europazentrale in Zürich berichtete, liegt das Einsparziel des Managements höher als beim Konkurrenten Daimler-Chrysler. Dort waren im Sommer Einsparungen in Höhe von 500 Mill. Euro durchgesetzt worden. Die GM-Unternehmensleitung wolle ihre Forderungen am Freitag auf einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung vorliegen, berichtete das Blatt weiter.

Medienberichten zufolge will GM in dieser Woche einen detaillierten Sanierungsplan für seine europäischen Aktivitäten vorstellen, zu denen auch Saab und die britische Marke Vauxhall gehören. GM hatte im September erklärt, Werksschließungen in Europa seien eine Option. Der weltweit größte Autohersteller schreibt seit Jahren in Deutschland Verluste.

Laut Fritz Henderson, Geschäftsführer von General Motors Europe, sei der Restrukturierungsplan noch nicht fertig, deshalb stehe auch noch nicht fest, "ob wir Kapazitäten reduzieren müssen oder nur Kosten", sagte er in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der Fachzeitschrift "Automobilwoche" laut Nachrichtenagentur AFP.

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