Expertenteam vergleicht Angebot mit dem von Saab
Opel-Betriebsrat ist zu Lohnverzicht und Mehrarbeit bereit

Um möglichst viele Arbeitsplätze in Deutschland zu retten, haben Werksleitung und Betriebsrat der Adam Opel AG der Konzernmutter General Motors Corp (GM) Zugeständnisse bei den Lohnkosten und den Arbeitszeiten angeboten.

HB HAMBURG. Wie die Nachrichtenagentur ddp.vwd unter Berufung auf einen Bericht der „Bild“-Zeitung und Aussagen des Gesamtbetriebsrats-Vorsitzenden Klaus Franz schreibt, ist die Arbeitnehmerseite grundsätzlich bereit, für die Werke Rüsselsheim, Bochum und Kaiserlautern über die Verrechnung übertariflicher Lohnanteile mit tariflichen Lohnerhöhungen zu verhandeln.

Um welches Volumen und welchen Zeitraum es dabei gehe, hänge von den Zusagen des Managements zum Thema Beschäftigungssicherung ab, sagte Franz dem Blatt. Derzeit vergleiche ein Expertenteam von GM Europe in Zürich im Auftrag von Produktionsvorstand Tim Lee das deutsche Angebot mit Daten der schwedischen GM-Tochter Saab. Um das Werk Rüsselsheim im unmittelbaren Standortwettbewerb gegen das schwedische Saab-Werk in Trollhättan zu stärken, könne die Arbeitszeit weiter flexibilisiert werden, berichtet die “Bild“-Zeitung weiter.

„Wir sind bereit, den derzeitigen Korridor, der Arbeitszeiten zwischen 32 und 38,75 Stunden ermöglicht, auf 30 bis 40 Stunden zu öffnen - bei einer Bezahlung von durchschnittlich 35 Stunden“, wird Franz zitiert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%