Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne
Ein Diesel-Skandal zur Unzeit

PremiumVehement verteidigt der Fiat-Chrysler-Chef sein Unternehmen gegen den Vorwurf der Manipulation von Abgaswerten. Der Fall sei mit VW nicht zu vergleichen, sagt er. Doch die Klage in den USA läuft – und schießt ihm quer.

RomWird es jetzt eng für Sergio Marchionne? Die Nachricht, dass das US-Justizministerium gegen Fiat Chrysler (FCA) wegen Dieselmanipulationen Klage eingereicht hat, kommt zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt für den Konzernchef. Denn bevor er 2019 den Konzern verlässt, plant er, seine große Strategie umzusetzen. Zu der gehört eine Fusion oder die Übernahme eines großen Konkurrenten. Schlagzeilen über einen Gerichtsprozess sind für den 64-Jährigen da besonders störend.

Razzien wie bei Daimler hat es bei Fiat Chrysler nicht gegeben, doch die US-Behörden beschuldigen den Autobauer, ähnlich wie bei Volkswagen mit einer illegalen Software Abgaswerte manipuliert zu haben. Die Klage läuft im Auftrag der...

 
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