Finnischer Stahlkonzern
Outokumpu will für Thyssen-Tochter Opfer bringen

Der Stahlkonzern Outokumpu will bis zum Jahresende die Übernahme der Thyssen-Krupp-Tochter Inoxum abschließen. Dafür sind die Finnen auch zu weiteren Zugeständnissen bereit. Nun ist wieder die EU-Kommission am Zug.

DüsseldorfDer finnische Stahlkonzern Outokumpu hat den EU-Wettbewerbsbehörden weitere Zugeständnisse für eine Übernahme der ThyssenKrupp -Edelstahltochter gemacht. Die Finnen erklärten sich am Montag dazu bereit, für eine Freigabe der 2,7 Milliarden Euro schweren Transaktion das Edelstahlwerk im italienischen Terni zu veräußern. Einige europäische Servicecenter könnten zudem abgestoßen werden.

Zuvor hatte die EU einen Vorschlag zur Abgabe der schwedischen Schmelz- und Kaltwalzkapazitäten als unzureichend bezeichnet. Die EU-Kommission hat eine vertiefte Prüfung für den Verkauf der ThyssenKrupp-Edelstahltochter Inoxum an Outokumpu eingeleitet. Das Verfahren läuft noch bis zum 16. November.

"Unser Bekenntnis zur Inoxum-Transaktion sowie deren strategische Bedeutung bleiben trotz neuer Forderungen seitens...

 
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