Firmeneigner unter Verdacht
Briten untersuchen Rover-Zusammenbruch

HB BERLIN. Die britische Regierung hat am Samstag eine formelle Überprüfung der Geschäftsbücher des zusammengebrochenen Autoherstellers Rover angekündigt. Damit soll Vorwürfen nachgegangen werden, Manager hätten dem Unternehmen Geld entzogen. Die Konkursverwalter hatten am Freitag die Zerschlagung des traditionsreichen britischen Unternehmens bekannt gegeben. 5000 der über 6000 Beschäftigten sollen entlassen werden.

Handels- und Industrieministerin Patricia Hewitt sagte am Samstag der BBC, eine unabhängige Finanzkontrollbehörde werde die Bücher von Rover und der Eigentümergesellschaft Phoenix prüfen. Sie glaube, dass Phoenix-Chef John Towers und andere Direktoren dem Unternehmen zu viel Geld entzogen hätten. Sie forderte von den Managern zugleich einen persönlichen Beitrag zur Unterstützung der Beschäftigten von Rover.

Am Freitag vergangener Woche hatte MG Rover Konkursantrag gestellt. Zuvor waren Übernahmeverhandlungen mit dem chinesischen Unternehmen Shanghai Automotive Industrie (SAIC) gescheitert.

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