Florierendes Rüstungsgeschäft
Boeing erhöht Gewinnerwartungen

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat nach einem erfolgreichen zweiten Quartal seine Ergebnisprognosen für 2004 erhöht.Vor allem die Rüstungssparte konnte wieder Gewinne verbuchen.

HB SEATTLE. Der US-Flugzeugbauer Boeing hat im zweiten Quartal 2004 dank des ausgezeichneten Militärgeschäfts einen Gewinn über den Analysten-Erwartungen erzielt und seine Geschäftsprognose für das Gesamtjahr erhöht.

Boeing verdiente im April-Juni-Abschnitt 607 Millionen Dollar (502 Mio Euro), während es im entsprechenden Vorjahreszeitraum rote Zahlen von 192 Millionen Dollar gegeben hatte. Der Gewinn pro Aktie betrug 75 Cent gegenüber einem Verlust von 24 Cent je Aktie im zweiten Quartal 2003, gab die Gesellschaft am Mittwoch bekannt. Boeing profitierte in der Berichtszeit mit 25 Cent je Aktie von Sonderfaktoren. Ohne Sonderentwicklungen erfüllte Boeing die Wall- Street-Gewinnerwartungen von 47 Cent je Aktie. Der Quartalsumsatz legte auf 13,1 (Vorjahresvergleichszeit: 12,7) Milliarden Dollar zu.

Boeing-Chef Harry Stonecipher verwies auf das starke Rüstungsgeschäft und einen Großauftrag von 3,9 Milliarden Dollar der amerikanischen Marine für das neue MMA-Flugzeug. Das Programm für das in der Entwicklung befindliche neue Verkehrsflugzeug 7E7 habe enorme Fortschritte gemacht.

Der Halbjahresumsatz erhöhte sich auf 26 (25) Milliarden Dollar und der Halbjahresgewinn auf 1,2 Milliarden Dollar oder 1,52 Dollar je Aktie. Boeing hatte im ersten Halbjahr 2003 einen Verlust von 670 Millionen Dollar oder 84 Cent je Aktie verbucht.

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