Flugzeugbauer bleibt trotz Gewinnanstiegs bei Geschäftsprognosen
Bei Boeing floriert das Geschäft

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat im ersten Quartal aufgrund deutlich zunehmender Aufträge für Rüstungs- und Passagiermaschinen Umsatz und Ergebnis stärker als erwartet gesteigert. Seine Geschäftsprognosen will der Konzern aber nicht anheben.

HB NEW YORK. Zwischen Januar und März verdiente Boeing mit 877 Mill. Dollar gut ein Viertel mehr als vor einem Jahr. Auch der Umsatzanstieg fiel mit acht Prozent auf 15,4 Mrd. Dollar höher aus als erwartet. Der Airbus-Konkurrent flog 106 Zivilflugzeuge zu seinen Kunden - vor einem Jahr waren es erst 98. Im Gesamtjahr will Boeing weiterhin zwischen 440 und 445 Verkehrsflugzeuge ausliefern.

Boeing verkaufte im vergangenen Jahr mehr Verkehrsflugzeuge als Airbus. Die Umsätze der Zivilflugzeug-Sparte von Boeing legten im ersten Quartal um sieben Prozent auf 7,6 Mrd. Dollar zu. Boeing bekräftigte den Zeitplan für seinen neuen 787 „Dreamliner“, für den mittlerweile über 500 Bestellungen vorliegen. Das Modell soll im August seinen Erstflug absolvieren und im kommenden Mai in den Dienst gestellt werden. In seiner Rüstungssparte steigerte Boeing den Umsatz ebenfalls um sieben Prozent auf 7,7 Mrd. Dollar. Boeing ist der zweitgrößte Lieferant der US-Armee.

Börsianer zeigten sich etwas enttäuscht, dass Boeing angesichts des guten Starts ins Jahr seine Geschäftsprognosen nicht anhob. Branchenexperten gehen im Schnitt davon aus, dass Boeing in diesem Jahr seine eigenen Prognosen übertreffen wird. Im Gesamtjahr peilt der Konzern einen Umsatz von 64,5 Mrd. bis 65 Mrd. Dollar an. Boeing-Aktien notierten in einem kräftigeren Gesamtmarkt leicht im Minus.

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