Flugzeugmotorenhersteller
Insolvenzverwalter: Thielert hat erste Kaufangebote

Für den insolventen Flugzeugmotorenhersteller Thielert haben erste Investoren Kaufangebote in Aussicht gestellt. "Wir können den Investoren ein intaktes Unternehmen anbieten, das keine Verluste macht", sagte Insolvenzverwalter Bruno Kübler.

HB HAMBURG. Nach Ablauf der Angebotsfrist am 22. August gebe für das in der Thielert Aircraft Engines gebündelte Flugzeugmotorengeschäft "mehrere indikative Kaufpreisangebote namhafter Investoren", teilte Kübler am Mittwoch mit. Zudem hätten sich in den vergangenen Wochen noch eine Reihe neuer Interessenten gemeldet. Für diese seien die Fristen verlängert worden. Namen von Interessenten nannte Kübler nicht, auch machte er keine Angaben zu deren Zahl.

Ende Juli hatten 24 Interessenten eine Vertraulichkeitserklärung unterschrieben. Die potenziellen Käufer sollen nun die Bücher von Thielert prüfen können (Due Diligence). Dazu erhalten sie Zugang zu einem Datenraum. Im Anschluss daran sollen die Angebote konkretisiert und Verhandlungen aufgenommen werden.

Unterdessen laufe die Produktion bei Thielert nahezu unverändert weiter, erklärte Kübler. Durch einen Auftrag aus den USA habe sich zudem die Finanzlage des Unternehmens spürbar stabilisiert. "Wir können den Investoren ein intaktes Unternehmen anbieten, das keine Verluste macht."

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