Forderung nach Selbstverpflichtung in Sachen Moral und Ethos
SPD-Fraktionsvize fordert nach Urteil Konsequenzen

Der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Bundestagsfraktion, Michael Müller, hat von der Wirtschaft Konsequenzen aus den Urteilen im Mannesmann-Prozess gefordert.

HB BERLIN. „Es geht nicht mehr, dass viele Wasser predigen, aber selbst Champagner trinken“, erklärte Müller am Donnerstag in Berlin. Die Wirtschaft müsse nun Konsequenzen ziehen: „Wann kommt die Selbstverpflichtung in Sachen Moral und Ethos?“ Die Übernahme des Düsseldorfer Mannesmann-Konzerns durch die britische Vodafone sei ein dunkles Kapitel in der Wirtschaftsgeschichte gewesen. Wirtschaft brauche Verlässlichkeit und Verantwortung: „Das wissen alle Unternehmen, die ihre eigentliche Aufgabe, in neue Produkte und Märkte zu investieren, erfüllen.“

Das Düsseldorfer Landgericht hatte am Morgen den Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, und die fünf weiteren Angeklagten freigesprochen. Das Gericht verwarf im Prozess um die Millionenprämien...

 
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