Fragwürdige Exportgeschäfte
Sig Sauer erneut von Ermittlern durchsucht

Erneut Durchsuchungen bei Sig Sauer: Der Pistolenhersteller steht in Verdacht, illegale Waffenlieferungen nach Kolumbien getätigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft spricht von „sehr umfangreichen Ermittlungen“.

Berlin Der Pistolen- und Gewehrhersteller Sig Sauer gerät wegen fragwürdiger Exportgeschäfte immer stärker in Bedrängnis. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Kiel bestätigte am Dienstag, dass die Behörde zum zweiten Mal binnen weniger Wochen Räume des Unternehmens durchsucht habe. Dahinter stehe der Vorwurf eines Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz. Für die USA vorgesehene Pistolen-Lieferungen sollen nach Kolumbien gelangt sein. Auch eine Lieferung nach Kasachstan wird untersucht. Die Staatsanwaltschaft sprach von „sehr umfangreichen“ Ermittlungen. Ein Ende sei noch nicht absehbar.

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte am Montag von schwerwiegenden Vorwürfen gesprochen und Aufklärung gefordert. Regierungskreisen zufolge werden vom zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) derzeit...

 
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