Fresenius kauft ein
Milliardenwette auf die Biotech-Revolution

PremiumMit der Milliardenübernahme des Pharmakonzerns Akorn stärkt der Dax-Konzern sein US-Geschäft. Zugleich kauft Fresenius die Biotech-Nachahmermittel von Merck – und wagt sich damit in ein neues Geschäftsfeld vor.

FrankfurtWenn man ein Wort bei Fresenius nicht schätzt, dann ist es der Begriff „Dealmaschine“. Den haben Medien und Märkte angesichts regelmäßiger Milliardenzukäufe des Konzerns geprägt. Zukäufe seien schließlich immer ein Frage der Gelegenheit, hatte schon der langjährige Fresenius-Chef Ulf Mark Schneider immer wieder betont.

Tatsächlich scheint es derzeit aber einige gute Gelegenheiten für Fresenius zu geben. Denn der seit Mitte vergangenen Jahres amtierende neue Vorstandsvorsitzende Stephan Sturm hat nach gerade mal neun Monaten im Amt jetzt seinen zweiten milliardenschweren Zukauf verkündet.

Der Bad Homburger Dax-Konzern will für umgerechnet 4,4 Milliarden Euro den US-Pharmakonzern Akorn kaufen. Es ist die zweitgrößte...

 
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