Fusion der Kampfflugzeug-Sparte mit BAE Systems und Alenia soll Kosten drücken
EADS will Eurofighter-Bau bündeln

Der europäische Luftfahrtkonzern EADS strebt die Fusion seiner Kampfflugzeug-Sparte mit der britischen BAE Systems und der italienischen Alenia Aerospazio an. Nach Informationen des Handelsblatts aus Sicherheitskreisen in Berlin hat sich das Unternehmen vor drei Wochen mit einem entsprechenden Vorschlag an die vier am „Eurofighter“ beteiligten Regierungen in Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien gewandt.

BERLIN. Die industriellen Strukturen zur Produktion des Kampfflugzeuges sollten deutlich stärker integriert werden. Eine mögliche Fusion wird auch auf der Tagesordnung der Verteidigungsminister der vier Länder stehen, die Anfang Dezember in Großbritannien über die Probleme beim „Eurofighter“-Projekt reden wollen.

Hintergrund des Vorstoßes ist vor allem die anhaltende Debatte, dass die Bestellung von 620 „Eurofightern“ die vier Regierungen finanziell überfordern könnte. In den vergangenen Tagen hatte es vor allem Spekulationen gegeben, dass die britische Regierung weniger als die bestellten 232 Flugzeuge abnehmen werde. Bundesverteidigungsminister Peter Struck hatte sich zwar zur deutschen Bestellung von insgesamt 180 Maschinen bekannt, die Industrie aber aufgefordert,...

 
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