Fusion Linde und Praxair
Reitzles zweite Chance

PremiumLinde steht vor einem neuen Anlauf, sich mit Praxair zum weltgrößten Gasekonzern zusammenzuschließen. Die Amerikaner sind bereit, Zugeständnisse zu machen. Es geht um weit über 60 Milliarden Euro – und den Linde-Aufsichtsratschef.

München/New YorkDer US-Gasekonzern Praxair wagt einen neuen Fusionsanlauf mit Linde. Vor nicht einmal drei Monaten war der geplante Zusammenschluss noch krachend gescheitert, der Linde-Finanzchef musste gehen, und Vorstandschef Wolfgang Büchele kündigte seinen Rückzug zum April 2017 an. Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle stand vor einem Trümmerhaufen.

Nun hat Praxair einen neuen Fusionsvorschlag vorgelegt – mit Zugeständnissen an den deutschen Partner: Nach Informationen des Handelsblatts soll der Standort München mit der dortigen Linde-Zentrale eine stärkere Rolle spielen. Die Amerikaner bieten zudem Beschäftigungsgarantien an. Der erste Fusionsanlauf war auch daran gescheitert, dass die Linde-Arbeitnehmer einen Bedeutungsverlust fürchteten.

Die Megafusion würde den weltgrößten...

 
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