Linde und Praxair: Was bleibt von der DNA der Münchener?

Fusion mit Praxair
Was bleibt von Lindes DNA?

PremiumDie Kapitalmärkte sehen die geplante Fusion von Linde mit Praxair positiv. Doch im Unternehmen gibt es noch Skeptiker. Sie sollen mit einer Stärkung des Standorts München beruhigt werden. Die Verhandlungen laufen.

München/New YorkEines steht immerhin fest: Der weltgrößte Gasekonzern soll in Zukunft den deutschen Traditionsnamen Linde tragen. Das haben die Münchener mit ihrem Fusionspartner aus den USA, Praxair, vereinbart. Auch einen Doppelnamen wie bei vielen Zusammenschlüssen üblich wird es nicht geben. Die Amerikaner verzichten. Das ist für die deutsche Seite ein Erfolg. Doch manche in der Linde-Zentrale im Herzen der Münchener Innenstadt fürchten, dass sich das Namensschild als Trostpreis erweisen könnte. Sie sorgen sich um die deutsche DNA. „Natürlich wird Linde ein Stück Unabhängigkeit verlieren“, sagt ein Insider. Das schwäche auch den Wirtschaftsstandort Deutschland. Denn die neue Holding soll...

 
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