Geländewagen Cayenne soll Absatz verdoppeln
Porsche will in Amerika Gas geben

Der Sportwagenhersteller Porsche will seinen Absatz in Nordamerika in einigen Jahren verdoppeln.

tor NEW YORK. „Bereits im kommenden Jahr wollen wir in den USA und Kanada 35 000 Fahrzeuge verkaufen“, sagte Peter Schwarzenbauer, Chef von Porsche Cars Nordamerika, vor der Association of Business Correspondents (ABC) in New York. Wachstumsmotor werde der neue Geländewagen Cayenne sein, der allein die Hälfte der Verkäufe ausmachen soll. Negative Auswirkungen durch den Verfall des Dollars erwartet Schwarzenbauer nicht. „Wir sind für die nächsten vier Jahre abgesichert.“

Mit einem Anteil von rund 50 % ist Nordamerika der wichtigste Markt für Porsche. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verkaufte Autobauer jenseits des Atlantiks mehr als 29 000 Fahrzeuge und setzte damit mehr als 2 Mrd. $ um. Um den Erfolg weiter auszubauen, hat Schwarzenbauer die Organisation von Porsche in Nordamerika komplett umgekrempelt.

Um Porsche näher an den Kunden zu bringen, will Schwarzenbauer das das regionale Marketing verstärken, mehr lokale Veranstaltungen für Probefahrten organisieren und mehr Porschefahrer zu einer Rennstrecke nach Birmingham in Alabama locken. „In der dortigen Fahrschule können unsere Kunden ihren Porsche im Limitbereich erleben“, sagte er. Zudem biete Porsche seinen US-Kunden jetzt auch Europareisen, während derer sie ihr Auto direkt beim Werk abholen können.

Schwarzenbauer kündigte an, dass Porsche die anhaltende Rabattschlacht auf dem amerikanischen Automarkt nicht mitmachen werde. „Es gibt allerdings Situationen, wo wir unseren Händlern helfen müssen, die Läger abzubauen“, schränkte er sein Versprechen gleich wieder ein. Porsche hatte zwischen August und Oktober bis zu 3 500 $ Rabatt für die Modelle Boxter und 911 gewährt, um deren schwächelnden Absatz anzukurbeln. „Das waren keine Rabatte, sondern Loyalitätsprämien für langjährige Kunden“, sagte der Nordamerikachef.

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