Gemeinschaftsunternehmen in Katar
Thyssen-Krupp will Transrapid an Scheichs verkaufen

Nach den Pleiten im Inland versucht Thyssen-Krupp nun abermals, seinen Transrapid im Ausland zu verkaufen. Dazu hat der Konzern ein Gemeinschaftsunternehmen zum Bau der Magnetschwebebahn gegründet – in Katar.

HB MÜNCHEN. Die Verträge seien am Montag unterschrieben worden, sagte der Chef der Konzerntochter Thyssen-Krupp Technologies, Olaf Berlien, am Dienstag am Rande des Münchener Management Kolloquiums. Partnerunternehmen sei der örtliche Finanzinvestor Qipco. Die Machbarkeitsstudie werde bald in Angriff genommen. „Dann werden wir eine Entscheidung dieses Jahr bekommen“, sagte der Manager.

Die neue Strecke soll den Flughafen Katar mit Manama verbinden und ist 150 km lang. Für Aussagen zum möglichen Auftragsvolumen sei es zum derzeitigen Zeitpunkt aber noch zu früh, sagte Berlien.

Thyssen-Krupp baut den Hochgeschwindigkeitszug zusammen mit dem Siemens-Konzern. Die Münchener waren mit Qipco im Dezember bereits ein Joint Venture für Infrastruktur-Projekte in dem Golfstaat eingegangen. Bislang ist die Magnetschwebebahn nur im chinesischen Schanghai im kommerziellen Betrieb.

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