Industrie
Genentech steigert Gewinn dank Krebsmedikamenten

Das weltweit zweitgrößte Biotechnologieunternehmen Genentech hat im seinem zweiten Geschäftsquartal dank eines starken Umsatzes mit Krebsmedikamenten den Gewinn gesteigert und erwartet nun 2005 vor Sonderposten ein Gewinnplus von 35 Prozent.

HB NEW YORK. Die in San Francisco ansässige Tochter des Schweizer Roche-Konzerns nannte am Montag nach US-Börsenschluss für die drei Monate einen Netto-Gewinn von 296,2 Millionen Dollar oder 27 Cent je Aktie. Im Vorjahr hatte das Unternehmen einen Gewinn von 170,8 Millionen Dollar oder 16 Cent je Anteilschein ausgewiesen. Der Gewinn je Dividendenpapier vor Sonderposten habe 30 Cent entgegen der durchschnittlichen Analystenerwartung von 26 Cent erreicht. Der Gesamtumsatz sei um 39 Prozent auf 1,27 Milliarden Dollar gesteigert worden.

Genentech hatte im vorigen Monat die Produktionskapazität ausgeweitet, um mit der wachsenden Nachfrage nach Mitteln zur Krebsbehandlung Schritt halten zu können. Allein der Umsatz mit dem Krebsmittel Avastin sei um 85 Prozent auf 245,7 Millionen Dollar in die Höhe geschnellt. Avastin ist das erste zugelassene Krebsmedikament, dass die Blutzufuhr zu Tumoren abschneidet.

Im nachbörslichen Handel reagierten Genentech-Aktien auf den Quartalsbericht mit einem Plus von mehr als einem Prozent auf 84,45 Dollar.

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