General Electric
Öl-Geschäft belastet den Siemens-Rivalen

Der US-Großkonzern General Electric hat die Erwartungen im ersten Quartal dank eines verbesserten Industrie-Kerngeschäfts übertroffen. Jedoch belastet den Siemens-Rivalen eine Flaute im Öl- und Gasgeschäft.
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BostonGeneral Electric (GE) kämpft mit einer Flaute im Öl- und Gasgeschäft. Der Industriekonzern wies am Freitag einen Umsatzrückgang von einem Prozent auf 27,66 Milliarden Dollar aus. Allein in der Sparte Öl und Gas betrug das Minus neun Prozent auf nur noch drei Milliarden Dollar.

Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft stieg verglichen mit dem Vorjahreswert von 248 Millionen auf 858 Millionen Dollar (802 Millionen Euro), wie der Siemens-Rivale am Freitag mitteilte. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 619 Millionen Dollar. Hohe Kosten für den Konzernumbau hatten im Vorjahr einen Verlust von 61 Millionen Dollar verursacht.

Analysten hatten schwächere Zahlen erwartet, die Aktie legte vorbörslich leicht zu. Während GE in wichtigen Bereichen wie Luftfahrt, Erneuerbaren Energien oder der Fertigung von Turbinen etwa für Kraftwerke starkes Wachstum verzeichnet, bleibt das Geschäft mit Öl und Gas schwierig. Die Probleme in dieser Sparte erschweren den forcierten Wandel zum reinen Industriekonzern schon länger.

GE hat sich in den letzten Jahren nach schlechten Erfahrungen in der Finanzkrise weitgehend aus dem Geschäft mit Finanzdienstleistungen zurückgezogen, das einst rund die Hälfte zum Umsatz beisteuerte. Im laufenden und im kommenden Jahr soll nun der Rotstift regieren. Konzernchef Jeff Immelt kündigte ein Sparprogramm an, das die Kosten um zwei Milliarden Dollar senken soll. An seinen bisherigen Umsatz- und Gewinnzielen für 2017 hält der Manager fest.

Siemens will seine Zahlen für das abgelaufene Vierteljahr am 4. Mai vorlegen. Anfang Februar hatten die Münchener für das Schlussquartal 2016 einen Umsatzanstieg von einem Prozent auf 19,1 Milliarden Euro vermeldet. Der Auftragseingang sackte hingegen um 14 Prozent ab. Auch bei Siemens schlugen hier vor allem Rückgänge im Bereich Öl- und Gastechnik durch.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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