Premium Gericht rügt Porsche SE „Schwerwiegende Pflichtverletzung“

Das Landgericht Stuttgart hat die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung des Autokonzerns im Jahr 2016 kassiert. Es verpflichtet die Holding zudem, Aktionärsfragen zu beantworten.
Ausstellung bei der Aktionärshauptversammlung der Porsche SE in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart: Im Jahr 2016 hat es Pflichtverletzungen gegeben – meint das Landgericht Stuttgart. Quelle: dpa
Hauptversammlung der Porsche SE

Ausstellung bei der Aktionärshauptversammlung der Porsche SE in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart: Im Jahr 2016 hat es Pflichtverletzungen gegeben – meint das Landgericht Stuttgart.

(Foto: dpa)

DüsseldorfSchon die Überschrift hat es in sich. „VW-Dieselskandal – Einleitung“ schreiben die Richter des Landgerichts Stuttgart. Es wirkt wie eine bewusste Abgrenzung zur Wortwahl der Manager des Autokonzerns. „Die Porsche SE und die Volkswagen AG sprechen von Dieselthematik“, bemängelt die Kammer und übernimmt diese Wortwahl in ihrem Urteil bewusst nicht. Die Juristen wählen den Begriff Dieselskandal – und machen mit ihrem Richterspruch Entscheidungen der Hauptversammlung 2016 zu Makulatur.

 

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