Gestiegener Ölpreis treibt Gewinn
Statoil legt beim Umsatz zu

Das norwegische Ölunternehmen Statoil hat im dritten Quartal dank der hohen Ölpreise mehr verdient als erwartet. Ungeachtet einer niedrigeren Förderung wurde auch der Umsatz leicht gesteigert.

HB OSLO. Das operative Ergebnis sei im dritten Quartal um 26 Prozent auf 30 Mrd. norwegische Kronen (rund 3,6 Mrd. Euro) geklettert, erklärte Statoil am Montag. Der Überschuss sank unterm Strich hingegen leicht von 8,68 Mrd. auf 8,59 Mrd. Kronen. Statoil ist dem Umsatz zufolge noch vor Nokia das größte nordische Industrieunternehmen. Branchenexperten hatten im Schnitt mit knapp zehn Prozent weniger Gewinn gerechnet. Dazu hätten vor allem starke Zahlen bei der Förderung und Produktion vor Norwegen beigetragen, teilte Statoil mit. Der Umsatz von Statoil wuchs um drei Prozent auf 12,8 Mrd. Euro.

Als Grund für den rückläufigen Überschuss im Quartal nannte das Unternehmen Steuerzahlungen, die auch durch steigende Preise für Gas und Öl nicht wett gemacht werden konnten. In den ersten neun Monaten stieg der Überschuss im Vorjahresvergleich von 22,2 Mrd. Kronen auf 28,6 Mrd. Kronen. Der Umsatz erhöhte sich in der neun- Monats-Periode von 278,5 Mrd. Kronen auf 319,9 Mrd. Kronen.

Nach den Angaben sank im dritten Quartal die Produktion von Öl und Gas gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent auf 1,08 Mill. Barrel Öläquivalent pro Tag. Nach Angaben von Vorstandschef Helge Lund sank die Förderung in den norwegischen Feldern. Diese Entwicklung konnte allerdings zum Teil durch die Erschließung neuer Felder ausgeglichen werden, sagte Lund. „Trotz vieler Herausforderungen legen wir ein sehr starkes Quartalsergebnis vor“, sagte Statoil-Chef Helge Lund.

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