Gewerkschaften gegen Thyssen-Tata-Fusion
Ringen um den deutschen Stahl

PremiumAlles, bloß nicht Tata mit Thyssen-Krupp: Die Gewerkschaften würden jede Alternative zu der geplanten Fusion beider Stahlfirmen begrüßen. Die Politik ist nicht abgeneigt, will sich aber nicht einmischen.

Berlin, DüsseldorfThyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger verfolgt seit fast zwei Jahren den Plan, das Stahlgeschäft seines Konzerns mit dem des britisch-indischen Konkurrenten zusammenzulegen. Die Gespräche befinden sich in der Endphase – unklar ist allerdings immer noch, ob die Fusion wirklich zustande kommt. Widerstand kommt vor allem von der Belegschaft: Sie fürchtet einen massiven Jobabbau und die Schließung von Werken. Diese Sorge teilt sie mit vielen Politikern.

So forderte SPD-Chef Martin Schulz am Donnerstag den Erhalt der deutschen Standorte. „Ich hoffe, dass die Stahlmanager von Thyssen-Krupp Vernunft walten lassen“, sagte er der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. „In Duisburg befindet sich Europas größter...

 
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