Gewinn- und Umsatzrückgang im ersten Quartal
Wechselkurseffekte belasten Akzo Nobel

Der niederländische Pharma-, Farben- und Chemiekonzern Akzo Nobel hat im ersten Quartal 2004 einen leichten Gewinn- und Umsatzrückgang verbucht.

HB DEN HAAG. Im 1. Quartal wurde ein um 7 % rückläufiger Pharmaumsatz auf 821 Mill. Euro verzeichnet. Das Unternehmen begründete dies am Dienstag mit den negativen Wechselkurseffekten und geringeren Volumina. Das Antidepressivum „Remeron“ etwa sei in den USA erheblicher Generika-Konkurrenz ausgesetzt, hieß es. Hier verzeichnete Akzo ein Umsatzminus von 79 % im Vergleich zum Vorjahr. In den anderen Regionen der Welt stiegen die Remeron-Erlöse dagegen um 24 %. Kosteneinsparungen und Portfolioanpassungen hätten die niedrigeren Erlöse insgesamt jedoch ausgeglichen. Das operative Ergebnis verbesserte sich dadurch um 10 % auf 155 (141) Mill. Euro.

Die Sparte Farben zeigte den Angaben zufolge einen Aufwärtstrend, ausgelöst durch Kostenkontrolle verbunden mit einem starken Wachstum. Das organische Umsatzwachstum betrug hier 7 %. Insgesamt gingen die Erlöse hier um 2 % auf 1,231 Mrd. Euro zurück. Negative Währungseffekte schlugen mit 4 % zu Buche. Durch die eingeleiteten Restrukturierungen wurde das operative Ergebnis um 17 % auf 82 Mill. Euro verbessert. Eine positive Entwicklung habe sich in den USA und der Region Asien-Pazifik gezeigt. Das Europageschäft bleibe jedoch unter Druck.

Der Chemie-Bereich habe eine solide Entwicklung gezeigt, wobei das schwierige Geschäftsumfeld negativ zu Buche schlug. Laut Akzo sank der Umsatz um 5 % auf 1,118 Mrd. Euro. Negative Währungseffekte belasteten die Erlöse um 5 %. Das operative Ergebnis fiel um 4 % auf 93 Mill. Euro. Belastend hätten sich die steigenden Rohstoff- und Energiekosten ausgewirkt. Das Restrukturierungs- und Deinvestitionsprogramm komme gut voran, teilte Akzo mit.

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