Gewinnanstieg im dritten Quartal
Bombardier macht Werke in Europa dicht

Der weltgrößte Bahntechnik-Konzern Bombardier will zahlreiche werke in Europa schließen. Die Auslastung sei einfach zu niedrig, begründete der Chef des kanadischen Unternehmens, Paul Tellier, die Pläne. Unklar ist, inwieweit Deutschland von den Plänen des betroffen ist. Analysten befürchten für hiesige Standorte nichts Gutes. Sie gehörten neben den Fabriken in Großbritannien zu den am stärksten gefährdeten Standorten.

HB MONTREAL. Details teilte das kanadische Unternehmen am Mittwoch nicht mit. Ein Sprecher von Bombardier Deutschland sagte, Auswirkungen auf die vier Werke in Deutschland seien noch unklar.

Tellier sagte, das Unternehmen habe in der Bahn-Sparte zu viele Niederlassungen, nachdem 2001 die deutsche Adtranz und andere europäische Werke übernommen worden seien. „Wir können nicht länger einige Werke besitzen, in denen mit 35 oder 40 Prozent der Kapazität gearbeitet wird“, sagte Tellier. Einige europäische Standorte würden geschlossen, während in anderen rationalisiert werde. Auch in der Zentrale seiner Bahn-Sparte sowie im Management in Kanada und Europa würden Stellen gestrichen. Ein Teil der Einsparungen und Schließungen werde 2004, ein Teil 2005 erfolgen.

Zunächst würden die Kürzungspläne mit den Gewerkschaften diskutiert werden, teilte Bombardier mit. Weltweit sind bei Bombardier Transportation 35.000 Menschen beschäftigt, die meisten von ihnen in den europäischen Werken.

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