Gewinneinbruch
Schwache Geschäfte bei Caterpillar

Der Baumaschinenkonzern Caterpillar hat die niedrigen Erwartungen ans laufende Geschäftsjahr noch einmal nach unten korrigiert. Konzernchef Oberhelman ist besorgt und stellt weitere Kostensenkungsmaßnahmen in Aussicht.
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PeoriaDer weltgrößte Baumaschinen-Hersteller Caterpillar blickt pessimistischer in die Zukunft. Für das Gesamtjahr senkte der Konzern, der als Gradmesser für die konjunkturelle Entwicklung gilt, seine Gewinnprognose. Als Grund nannte Caterpillar, dass die Händler ihre Lager verkleinerten. Auch die schwache Nachfrage der Bergbau-Industrie wirke sich negativ aus.

Für 2013 werde mit einem Gewinn je Aktie von 6,50 Dollar nach bislang 7 Dollar gerechnet, teilte das Unternehmen am Mittwoch weiter mit. Die Aktie rutschte vorbörslich 2,4 Prozent ins Minus. Der Gewinn im zweiten Quartal ging um mehr als 40 Prozent auf 960 Millionen Dollar oder 1,45 Dollar je Aktie zurück. Analysten hatten mit 1,70 Dollar je Aktie gerechnet.

Auch beim Umsatz musste der Konzern, der Lokomotiven, Gasturbinen, Dieselmotoren und Generatoren herstellt, in den abgelaufenen drei Monaten Federn lassen: Es wurde ein Minus von 16 Prozent auf 14,62 Milliarden Dollar verbucht. Für das Gesamtjahr wird von einer Umsatzspanne von 56 bis 58 Milliarden Dollar ausgegangen. Zuvor lagen die Erwartungen noch zwischen 57 bis 61 Milliarden Dollar.



Caterpillar-Chef Doug Oberhelman zeigte sich besorgt, dass die Lagerbestände in der zweiten Jahreshälfte weiter heruntergeschraubt werden könnten. Für diesen Fall müsse das Unternehmen "zusätzliche Maßnahmen zur Senkung der Kosten" ergreifen.

Analysten und Investoren hatten sich beunruhigt geäußert, dass Caterpillar in den vergangenen Jahren zu sehr auf das weltweite Bergbau-Geschäft gesetzt haben könnte. Diese Strategie könne sich zum Problem entwickeln, insbesondere wenn sich die wirtschaftliche Verlangsamung in China auf die Branche auswirke.

Bei der Präsentation seiner Quartalsergebnisse erklärte der Konzern indes, die Entwicklung in China habe sich im zweiten Quartal verbessert.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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